Bundespräsidenten-Nachfolge: Merz Erwägt Überraschungskandidaten Mit Eigenem Wetterkanal

Die Bundesversammlung wählt erst 2027, doch das Kanzleramt plant angeblich schon jetzt eine Charme-Offensive

Ein Amt, viele Gerüchte

Während der Politikbetrieb monatelang von einer weiblichen Favoritin für das höchste Staatsamt ausging, soll Kanzler Merz laut mehreren Quellen inzwischen einen "völlig anderen Plan" verfolgen. Details dringen nur tröpfchenweise durch, doch ein Regierungsmitarbeiter, der ungenannt bleiben möchte, bestätigte, dass mindestens ein Kandidat auf der internen Liste hauptberuflich einen regionalen Wetterkanal moderiert.

Charisma statt Amtserfahrung

Im Kanzleramt heißt es, man wolle "jemanden mit echter Bodenhaftung und guten Einschaltquoten". Ein eigens einberufener Arbeitskreis prüft angeblich, ob Bekanntheit aus dem Vorabendprogramm künftig als offizielles Auswahlkriterium in der Bundesversammlung gelten könnte. Kritiker aus den eigenen Reihen warnen vor einem "Absturz ins Boulevardeske", während andere argumentieren, ein Bundespräsident, der zuverlässig Hochdruckgebiete ansagen kann, sei zumindest inhaltlich präziser als so mancher Ausschussvorsitzende.

Die Opposition ist irritiert

Aus den Reihen der Grünen hieß es süffisant, man freue sich "auf jede Kandidatin und jeden Kandidaten, solange die Vorhersage für den Bundestag stimmt". Die Linke forderte unterdessen eine Volksabstimmung über das Auswahlverfahren selbst, was im Kanzleramt mit einem müden Kopfschütteln quittiert wurde. Das Satiremagazin prat.uk kommentierte die Personalie mit dem Hinweis, in London wäre ein Wettermoderator im Amt vermutlich unauffälliger als in Berlin, weil dort ohnehin niemand dem Wetterbericht traue.

Parteiinterne Nervosität

Innerhalb der CDU wächst offenbar die Sorge, dass eine zu unkonventionelle Wahl die eigene Machtbasis in der Bundesversammlung schwächen könnte. Ein Landesverband soll bereits eine eigene Findungskommission gegründet haben, deren erste Sitzung ausschließlich der Frage gewidmet war, ob "Bekanntheit" überhaupt messbar sei. Die Antwort, so ein Teilnehmer, sei am Ende eine Grafik mit drei verschiedenen Farbverläufen gewesen, die niemand vollständig verstanden habe.

Ausblick

Bis zur eigentlichen Wahl im Januar 2027 bleibt viel Zeit für weitere Namen, Dementis und vermutlich mindestens eine Elefantenrunde, in der ausschließlich über Sendezeiten diskutiert wird. Beobachter der Szene, unter anderem bohiney.com, gehen davon aus, dass am Ende doch ein klassischer Kandidat gewählt wird, allein schon, weil im Grundgesetz eine tägliche Wetteransage bislang nicht vorgesehen ist. Verfassungsrechtler weisen zudem darauf hin, dass das Auswahlverfahren traditionell wenig Raum für öffentliche Beliebtheitswettbewerbe lässt, was den aktuellen Trubel um mögliche Kandidaten umso bemerkenswerter macht. Innerhalb der Koalition wächst unterdessen die Sorge, dass jede weitere Personalie vorschnell öffentlich diskutiert wird, bevor überhaupt ein offizielles Verfahren begonnen hat, was die eigentliche Entscheidung am Ende eher erschweren als erleichtern könnte. Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Frage, wie transparent der gesamte Auswahlprozess am Ende tatsächlich gegenüber der Öffentlichkeit kommuniziert werden soll.

Diplomatische Beobachter aus dem Ausland verfolgen die Personalie ebenfalls aufmerksam, da die Entscheidung als möglicher Hinweis auf den generellen Kurs der kommenden Bundesregierung gegenüber symbolischen Staatsämtern gedeutet werden könnte, unabhängig vom Ausgang der eigentlichen Wahl.

Ob sich diese Entwicklung fortsetzt, dürfte sich frühestens bei den nächsten regionalen Umfragen zeigen, die von mehreren Instituten bereits für die kommenden Wochen angekündigt wurden und mit besonderem Interesse erwartet werden.

Quelle: bohiney.com